Therapeuten und Logopäden
Unser ganzes Leben besteht aus Kommunikation. Dabei sind wir auf die Sprache und das Sprechen an sich als Mittel der Kommunikation angewiesen. Bei möglichen Defiziten riskieren wir es aus dem Kommunikationssystem auszufallen, also ausgeschlossen zu werden.
Logopädie ist die Wissenschaft über Sprachstörungen, Möglichkeiten ihrer Prävention und Beseitigung mittels einer speziellen Ausbildung. Das Wort Logopädie stammt vom griechischen logos (das Wort) und pädeuein (Erziehung) und bedeutet Erziehung der richtigen Sprache. Therapeuten, die als "Erzieher" fungieren, werden Logopäden genannt.
Der Logopäde bzw. die Logopädin hilft dem Betroffenen die Sprachmotorik zu entwickeln. Die Organisation der logopädischen Arbeit erlaubt es die sprachlichen sowie psychophysischen Störungen zu beseitigen.
Die Logopädie, als Wissenschaft ist mit anderen Wissenschaften eng verbunden. Eine umfassende Einwirkung auf eine Person ist nur in Verbindung mit medizinischen Wissenschaften, solchen wie Kinder- und Jugendpsychiatrie und Neurologie möglich. Ein/-e Logopäde/ -in ist Psychotherapeut / -in, Psychiater und Psychoanalytiker in einem. Kenntnisse aus diesen Wissenschaften helfen dem Logopäden bei der genauen Diagnostik und Behandlung der unterschiedlichen Formen der Sprachstörungen. Der Logopäde, als Psychoanalytiker, hat die Möglichkeit die Sprachstörungen von intellektuellen bzw. emotionalen Defiziten abzugrenzen, den nötigen Kontakt zu Patienten aufzubauen und adäquate Behandlungsmethode auszuwählen.
Da alle Organe des menschlichen Organismus ein einheitliches System bilden, weicht der Therapeut oft auf andere Gebiete aus, um möglichst gute Ergebnisse zu erzielen.
So kann eine logopädische Massage zu verblüffenden Ergebnissen führen. Der Masseur beseitigt Veränderungen im Körper und kann somit zu Wiederherstellung des normalen Zustanden des Organismus beitragen. Bei Diagnosen wie Dyslalie, Dysartherie, verzögerte psychische Entwicklung, kann ein regelmäßiger Besuch eines Massageinstitutes unerlässlich sein.
Der Masseur verbessert die Durchblutung, trägt der Entspannung bei, gibt das Gefühl der Ausgeglichenheit und Ruhe. All das hilft der Widerherstellung gestörter Funktionen.
Bereits ab dem zweiten Lebensmonat kann mit der Massage begonnen werden. Dies wird die Entwicklung jeglicher Störungen, so auch sprachlicher Störungen verhindern.
